Ziel des Seminars ist es,
jedem der Schilde im Spiegel der Natur zu begegnen und
den individuellen Zugang dazu kennen zu lernen. Wenn wir das Wissen um die Schilde bewusst anwenden, können wir über- oder unterentwickelte Richtungen balancieren und so in größerer Harmonie mit uns selbst und der Mitwelt sein. Jeden Tag machen wir die bewussten rituellen Schritte:
Loslösung von allem, was wir mitgebracht haben.
Schwellenzeit allein im Spiegel der Natur,
Rückkehr zur Gemeinschaft
und erkennen dabei die Herausforderungen an, ohne Essen, Schutz und Gesellschaft zu sein.
Die aus der Schwellenwelt mitgebrachten Geschichten werden in achtungsvollem Rahmen erzählt, gehört und gespiegelt.
Spiegeln bedeutet, dem Erzähler wirklich Raum zu geben, sich frei zu machen von problem- oder zielorientiertem Zuhören, um das Gegenüber mit dem Herzen wahr zu nehmen. Die Spiegelung gehört wahrscheinlich zu den ältesten therapeutischen Methoden der Menschheit - und zu den heute ungewöhnlichsten. Die Spiegelung der Geschichte eröffnet die Möglichkeit aus einer anderen Perspektive auf das Erlebte zu schauen. Die Technik basiert auf der Formel: „Höre, was du gesagt hast!“ und folgt einer alten Tradition von Anerkennung (auch der dunklen Aspekte), Ermutigung und Bekräftigung.
"Als Kinder haben wir mehr Zeit draußen als drinnen verbracht. Als Erwachsene neigen wir zum genauen Gegenteil. Instinktiv weiß das Kind in uns, dass die Natur außerhalb von uns ein perfektes Spiegelbild und ein Lehrmeister unserer eigenen inneren Natur ist."
Angeles Arrien